Kunden Login
Rückruf Service

Sie haben Inkasso-Fragen?
Wir rufen Sie gerne zurück



captcha

Ihre kostenfreie Inkasso-Beratung

0800 / 43 44 44

Inkasso-News … Jetzt und Hier!

Antworten auf viele Inkassofragen hier!

Oder: Sie fragen, wir antworten! Schnell!

Ziehen Sie JETZT einen Schlussstrich!

Die Inkasso-Wissensdatenbank. Hier.

Unser Inkasso-Blog hilft Ihnen sofort!

inkassolution >>> Wissen schafft Erfolg!

… jetzt inkassolution einfach kontakten!

Pfändung

Mit dem Begriff „Pfändung“ bezeichnet man die staatliche Beschlagnahme von Gegenständen, um rechtmässige Forderungen der Gläubiger zu befriedigen. Begleicht ein Schuldner seine Rechnungen nicht, so kann der Gläubiger seine offenen Forderungen gerichtlich eintreiben. Die gerichtliche Geldeintreibung nennt man in der Schweiz Betreibung, in Deutschland Zwangsvollstreckung.

Reagiert der Schuldner auf einen Mahnbescheid nicht, so kann der Gläubiger ein Betreibungsbegehren einleiten. Der Schuldner erhält nun einen Zahlungsbefehl. Widerspricht dieser der Zahlungsaufforderung, erhebt der Schuldner einen sogenannten Rechtsvorschlag. Im Rechtsöffnungsverfahren wird die Rechtmässigkeit der offenen Forderungen gerichtlich geprüft. Die Betreibung wird in der Schweiz im Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) geregelt.

Wird also gerichtlich eine Zahlungsverpflichtung festgestellt und der Schuldner ist zahlungsunfähig, gibt es zwei Möglichkeiten: Man unterscheidet grundsätzlich eine Betreibung auf Pfändung und eine Betreibung auf Konkurs. Können die Forderungen des Gläubigers bei einer Pfändung gar nicht oder nur teilweise befriedigt werden, so wird über den verbleibenden Teil der Forderung ein Verlustschein ausgestellt.

Pfändbare Sachen

Auch wenn der Schuldner seiner Zahlungsverpflichtung nicht nachkommt, so wird Schuldnerschutz dennoch gross geschrieben. Grundsätzlich sind daher folgende Sachen nicht pfändbar:

  • Gegenstände des täglichen Gebrauchs
  • Gegenstände zur Ausübung des Berufs

So gehört heute ein Fernseher beispielsweise zur bescheidenen Lebensführung und darf nicht gepfändet werden. Pfändbar können bewegliche Sachen sein, aber auch der Lohn des Schuldners kann zur Begleichung offener Rechnungen gepfändet werden. Die Pfändungsbeamtin wird das Existenzminimum des Schuldners berechnen. Der Betrag, der darüber liegt, wird vom Arbeitgeber direkt an das zuständige Betreibungsamt überwiesen.

Privilegierte Gläubiger

Gibt es gleich mehrere Gläubiger, die Ansprüche gegen einen Schuldner geltend machten, so wird eine Rangfolge festgelegt. Bevorzugt behandelt werden hierbei immer Krankenkassen. Die Grundversicherungsprämien werden als erstes aus dem pfändbaren Einkommen des Schuldners bedient.

Der Pfändungsbeamte kann sich auch für eine stille Pfändung entscheiden. Hierbei erfährt der Arbeitgeber nichts von der Pfändung. Der Schuldner zahlt in diesem Fall selbst die pfändbare Quote an die entsprechenden Gläubiger.

InkassoPEDIA

Hier finden Sie unser Inkasso-Glossar. Wir erklären Ihnen Begriffe zum Thema Inkasso.

Mehr

Kundenstimmen

“Bei der inkassolution GmbH werden alle Fälle speditiv bearbeitet. Genau dieses Vorgehen ist für uns eine spürbar grosse Entlastung. Wir wissen, dass unsere Aussenstände durch inkassolution in den meisten Fällen immer eingeholt werden…”

Mehr Inkasso-Bewertungen

Individuelle Inkassolösungen

Unsere Inkasso-Experten arbeiten kompetent, flexibel und fair. Für Ihren Inkassoerfolg. Für Ihre Zufriedenheit.

Wir beraten Sie gerne ausführlich!

InkassoPedia

Inkasso Glossar